Die Überschrift sagt es schon: heute geht es mal wieder viel um’s Essen und (zum letzten Mal für die nächsten Tage) nicht um’s Radfahren.
Aber erstmal bin ich euch noch die Bilder unseres Quartiers im Elgin Valley schuldig


Nicht nur das Haus und die Umgebung sind wirklich schön, sondern das ganze Elgin Valley ist ein echter Tipp für all diejenigen, die die Atmosphäre der Winelands genießen wollen, dabei aber eine deutlich ruhigere Gegend und (normaler Weise) angenehmere Temperaturen bevorzugen. Für alle Mountainbiker ist es ohnehin ein Muss, dort einmal gefahren zu sein. Wir haben es jedenfalls sehr genossen.
Die lange Fahrt zum Startpunkt unseres Events an der St. Francis Bay bei Port Elizabeth bzw. Gqeberha hatten wir in 2 Etappen aufgeteilt. Teil 1 führte uns nach Wilderness am Indischen Ozean. Auch das waren schon knapp 5 Stunden Fahrzeit. Grund genug, ein Zwischenstopp in Swellendam einzulegen, einem kleinen, schönen Ort mit vielen Häusern im kapholländischen Stil. Ein besonderes Wahrzeichen ist die Moederkerk im Stadtzentrum. Wer an die Gardenroute reist, sollte hier unbedingt anhalten, denn neben den historischen Gebäuden gibt es eine Reihe netter Cafés, Restaurants und Galerien. Wir hielten wie so oft nur zum Essen, besser gesagt zu einem späten Frühstück. Dabei landeten wir in dem selben Café, in dem wir schon vor einigen Jahren eingekehrt waren und unsere erste Melktart gegessen haben. Zwar gab es diese südafrikanische Süssspeise diesmal nicht, aber wir haben trotzdem sehr gut gegessen.







Weiter ging es nach Wilderness, das zwischen Mossel Bay und Knysna liegt, also praktisch im Zentrum der Gardenroute. Hier haben wir in dem kleinen Serendipity Guest House übernachtet, welches sehr malerisch direkt am Eouw River liegt,.also nicht direkt am Ozean, sondern am „Achterwasser“.



Der Höhepunkt ist allerdings das Restaurant im Haus, wo wir in weiser Voraussicht schon vor Monaten einen Tisch reserviert hatten. Die Küche wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu Recht, wie wir nach dem unglaublichen Degustationsmenü bestätigen können. Es wird eine Speisenfolge gereicht, die sich an afrikanischen Traditionen orientiert und sehr viele lokale Zutaten verarbeitet. Die Philosophie des Chefs ist, dass es in Südafrika einen Schatz an kulinarischen Köstlichkeiten gibt, die fast alle unbekannt sind und man sie daher in seinem Restaurant innovativ und einzigartig präsentieren möchte.
Mehr erfahrt ihr hier: Serendipity Guest House
Vor dem Essen sitzt man bei einem Drink am Fluss zusammen und der Chef erläutert jeden einzelnen Gang mit sehr viel schauspielerischem Talent. Dabei spricht er über Pflanzen und Tiere, von denen wir vorher nicht einmal wussten, dass es sie gibt, geschweige denn, dass man sie essen kann. Dabei kam sehr oft das in Südafrika häufig genutzte Wort „Lekker“ vor. Und so war das dann auch. Unmöglich, sich alles zu merken, geschweige denn zu übersetzen. Aber die Bilder sprechen auch so für sich.










Die besonderen Highlights waren sicher die Seeohren als Vorspeise, der Gelbflossenthunfisch und das unglaubliche geräucherte Eis zum Nachtisch. Ich bin ja bekanntlich kein großer Eisesser, aber das war das beste Eis, was ich jemals hatte und so etwas werde ich wohl auch nie wieder bekommen.
Wer in diese Gegend reist, sollte unbedingt versuchen, hier rechtzeitig einen Tisch zu reservieren. Es ist ein einmaliges Erlebnis!



Die Fahrt nach Francis Bay führte uns unter anderem durch das Tsitsikama Gebirge und den gleichnamigen Nationalpark. Der zweifelhafte Höhepunkt war, dass wir sehr dicht an einem Buschbrand vorbeifuhren. Für einige Minuten war dass ein ziemlich gespenstiges Szenario. Aber bald klärte sich die Sicht wieder auf und wir könnten unsere Fahrt ungestört fortsetzen.
Für den Lunch hatte Uta heute etwas ganz besonderes herausgesucht. Wir hielten kurz vor unserem Tagesziel in Humansdorp kehrten im Restaurant Le Chameleon ein. Kaum hatten wir das Gebäude Betten fühlen wir uns in einer andere Zeit und eine andere Welt versetzt. Aber schaut euch diese Bilder selber an.






Sah irgendwie so aus wie im England der 30-iger Jahre und auch das Publikum war entsprechend. Wir haben das Durchschnittsalter jedenfalls erheblich gesenkt. Geschmeckt hat es und ein Erlebnis war es natürlich auch.
Weiter ging es zur Registrierung für das Event, Startnummern abholen und ähnliche Aktivitäten. Für die letzte Nacht bezogen wir in einem Resort direkt am Strand ein Zimmer. Natürlich nutzten wir auch die Chance zu einem kurzen Strandspaziergang.



Morgen geht es dann endlich los. Wir freuen uns drauf und werden sicher einen Haufen Spaß haben. Hier noch die Streckenübersicht.


Na dann ab morgen dann mal richtig los! Aber immer aufmerksam und unfallfrei! Beweisen müsst Ihr niemandem mehr etwas.😉.
Ich kenne Ole nicht, bin aber ganz seiner Meinung!!!! 😅
🍀 Habt viel Spaß!!!🍀