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Der Kreis schließt sich …

… in den Winelands mit einer weiteren vormittäglichen Verkostung! Auch ein aller letztes Foodporn-Bild darf im letzten Beitrag dieser Reise nicht fehlen.

In Montagu bezogen wir gestern unser Quartier im Mirihof Retreat & Olive Estate, einem kleinen, sehr schönen Gästehaus auf einer Olivenfarm.

Montagu zählt (angeblich) zu den schönsten und saubersten Kleinstädten Südafrikas. Mit derartigen Prädikaten ist man hier immer sehr schnell zur Hand. Da machten wir uns lieber selber auf den Weg, um uns ein Bild zu verschaffen. Wir wurden nicht enttäuscht: viele weiße Häuser im kapholländischen Stil mit bunte Gärten prägen das Bild und das alles eingerahmt von hohen Bergen.

Darüber hinaus gilt Montagu als eines der besten Kletterzentren in ganz Südafrika, insbesondere zum Felsklettern. Wir haben zwar nicht wirklich Ahnung vom Klettern, aber was wir heute auf dem Weg nach Robertson gesehen haben, sah schon – vorsichtig ausgedrückt – recht herausfordernd aus.

Wir verließen heute Vormittag für einen Ausflug Montagu und damit die Klein Karoo Richtung Robertson. Nachdem wir kurz hinter Montagu den Cogmanskloof Pass überquert hatten, wurde das Tal sofort deutlich breiter als vorher, was wohl auch der Grund ist, warum man hier die Klein Karoo für beendet erklärt hat und die Winelands beginnen lässt.

In Robertson stoppten wir kurz für einen der besten Kaffees dieser Reise im „Strictly Cafe“. Danach ging es zum eigentlichen Ziel dieses Ausflugs, zum Weingut Graham Beck. Mit dieser Marke verbinden sich Erinnerungen an unsere erste Südafrikareise, denn bereits damals lernten wir den südafrikanischen „Sekt“ von Graham Beck kennen und kaufen ihn seitdem auch immer wieder in Deutschland. Wobei Sekt es nicht wirklich trifft. Die Méthode Cap Classique (MCC) ist die Methode, nach der Schaumweine in Südafrika produziert werden. Sie ist ähnlich der Méthode Traditionelle, die in der Region Champagne in Frankreich zur Champagner-Produktion genutzt wird.

Heute besuchten wir jedenfalls dieses Weingut für eine Verkostung, wo wir neben den auch in Deutschland erhältlichen Sorten, weitere Produkte kennenlernten. So verging ein sehr interessanter Vormittag mit reichlich Alkoholgenuss.

Womit könnte ich diesen Reisebricht besser abschließen, als mit einem weiteren kurzen Beitrag zum Essen. Auf unserer Liste der abzuarbeitenden bzw. zu verspeisenden Spezialitäten fehlte noch der Carrot Cake. Utas Recherche führte uns zum Lunch ins „The Barn on 62“ in Montagu. Dort fanden wir ihn endlich, den fast perfekten Carrot Cake, der zusammen mit einem „Iced Coffee“ den krönenden Abschluss bildete.

Morgen bewegen wir uns dann im Lauf des Tages Richtung Airport in Kapstadt, wo am Abend unser Flug nach Doha geht. Hoffentlich, denn heute gab es ein größeres Feuer am internationalen Teil des Flughafens, so dass für einige Zeit viele Flugaktivitäten eingestellt werden mussten bzw. internationale Flüge umgeleitet wurden.

2 Comments

  1. Ole
    Ole 24. Februar 2026

    Danke das wir Euch virtuell begleiten durften.
    Dann gute Heimreise und Daumen gedrückt für einen pünktlichen Abflug Richtung Doha!

  2. Sina
    Sina 24. Februar 2026

    Ja, ganz lieben Dank wieder für‘s Mitnehmen 🐝 – aber eine Frage noch – was ist ein fast perfekter Carrot Cake 🤔 wahrscheinlich war er zu klein 🤣🤣🤣😋?
    Dann kommt gut zurück und bis bald in Wandlitz oder Buckow 🥂

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